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6 Gründe, warum niemand Ihr CAFM-System nutzt!

Von – 27.08.10 – Kategorien: Allgemein,Facility Management,IT,Lebenszyklus

Wahrscheinlich gibt es tausende Gründe warum Mitarbeiter ein vorhandenes CAFM-System nicht nutzen, zusammenfassend geht es meistens um sechs grundlegende Probleme.

Die folgenden schwerwiegenden Fehler dürfen Sie bei der Einführung und dem Betrieb einer CAFM-Anwendung nicht machen:

Fehler Nr. 1: Ihr CAFM-System ist nicht benutzerfreundlich

Der wahrscheinlich verhängnisvollste aber auch am meisten begangene  Fehler ist die fehlende  Benutzerfreundlichkeit in der Anwendung. Natürlich ist eine umfangreiche Schulung der Anwender unerlässlich, dennoch muss Ihr CAFM mit einem minimalen Aufwand an Schulung zu bewältigen sein und das geht nur wenn die Software intuitiv zu bedienen ist. Je einfacher die Anwendung, desto eher arbeiten die Menschen damit.

Fehler Nr. 2: Ihr CAFM-System ist nicht aufgabenbezogen

CAFM-Berater die eine Software implementieren, neigen dazu zu vergessen, dass die Anwendung Prozesse im Facility Management und der Immobilienbewirtschaftung unterstützen soll. Jede Abteilung hat seinen Prozess zur Erledigung seiner Aufgaben und die Software muss für diese Abteilung die Erledigung ihrer Aufgaben vereinfachen.

Wenn die Abteilung zum Beispiel ein Help-Desk ist, dann muss es einfach sein Störungstickets einzustellen. Der Abteilungsleiter wiederum muss ganz einfach seine Auswertungen erstellen können. Wenn Ihre Software also nicht aufgabenbezogen ist, wird auch keiner damit arbeiten.

Fehler Nr. 3: Ihr CAFM-System läuft nicht stabil

Software -Fehler und sog. Easter Eggs in der Anwendung sind denkbar schlechte Voraussetzungen um die Akzeptanz der Anwender in die CAFM-Software zu steigern. Es ist nicht nur schlecht, sondern Bugs zerstören geradezu das Vertrauen in ihr CAFM-System.

Fehler Nr. 4: Ihre CAFM-Software ist nicht konfigurierbar

Nach der Einführung und Implementierung Ihres CAFM-System muss es Ihnen möglich sein ohne Zuhilfenahme des CAFM-Beraters, die Anwendung auf Ihre Anforderungen hin anzupassen. Damit können Sie auf organisatorische Unternehmensentwicklungen reagieren und auf das CAFM-System übertragen.

Die Anwendung muss also anpassbar sein, um auf geänderte Anforderungen im Unternehmensumfeld zu reagieren. Wenn es das nicht kann, wird in naher Zukunft keiner mehr mit dem System arbeiten.

Fehler Nr. 5: Ihre CAFM-Software ist kein Allheilmittel

Die Abbildung der Prozesse des Facility Management in einer einzigen Datenbank unterstützt Abteilungen bei der Reduzierung anderer Anwendungen und damit den Aufwand zur Integration dieser. Um jedoch Probleme im Ablaufprozess des Facility Management zu lösen, reicht es nicht aus nur eine CAFM-Software zu implementieren. Sie müssen sich also mit Ihrer Organisation auseinandersetzen und die verschiedenen Prozesse näher beleuchten und optimieren. Eine gute CAFM-Software unterstützt Sie dabei.

Fehler Nr. 6: Ihre CAFM-Software lässt sich nicht upgraden

Software-Hersteller re-investieren einen großen Teil Ihres Umsatzes in die Weiterentwicklung ihrer Anwendung. Sie müssen damit rechnen, dass Ihre CAFM-Software aufgrund dieser Weiterentwicklungen innerhalb von 3-5 Jahren veraltet ist. Deshalb ist es wichtig durch Patches und Bug-Fixes auf dem aktuellsten Stand zu bleiben und Upgrades durchzuführen.

Was glauben Sie, warum die Anwendung einer CAFM-Software noch scheitern kann? Vielleicht haben Sie noch mehr Gründe! Ich freue mich auf Ihre Kommentare.


Kommentare

Steven Hanks

am 28. August 2010 um 17:40 Uhr

Hi,

This article originally appeared on our website: http://www.iwmsnews.com/2010/08/6-reasons-why-no-one-is-using-your-iwms/

Yours Sincerely,

Steven Hanks

Koray Karaali

am 29. August 2010 um 14:50 Uhr

Hi Mr. Hanks,

thats true, thank your for posting the link. Maybe we can share in future some contents.

Best Regards
Koray Karaali

E.T.

am 30. August 2010 um 13:06 Uhr

Hi,
very interesting website, Mr. Hank! I now follow you via Twitter and have already retweetet your article.
If you wanna post an article on this blog, please just let us know!
Cheers, Elke

Dr.Oelschlegel

am 27. September 2010 um 11:27 Uhr

Hallo, die genannten Gründe sind mehr oder weniger zutreffend. Mir fehlt etwas der strategische Aspekt; die Einordnung des CAFM in die gesamte IT-Landschaft. Demzufolge ist CAFM nicht ohne funktionierende Schnittstellen nicht denkbar. Meiner Beobachtung nach, hat CAFM und andere Applikationssoftware so lang ein Akzeptanzproblem, so lang Exceltabellen ein Eigenleben in der elektronischen Schublade führen.

mfg J.Oelschlegel
(ausführliche in http://www.expertverlag.de/index.php?m=expert service&p=service-e&b=931 nachzulesen)

Christoph Keiser

am 28. September 2010 um 09:08 Uhr

Hallo Herr Karaali,
in Fehler Nr. 3 schreiben Sie sinngemäß, dass Software-Fehler und sog. Easter Eggs in einem CAFM nicht zu suchen hat. Easter Eggs sind keine SW-Fehler bzw. Bugs.
Dass eine SW frei von Fehlern und Bugs ist, ist völlig selbstverständlich.
Im Original-Text von Mr. Hanks ist von Easter Eggs und anderen Überraschungen die Rede. Fehler sind dort nicht erwähnt.
Viele Grüße
C. Keiser

Koray Karaali

am 28. September 2010 um 09:34 Uhr

Hallo Herr Keiser,

Sie haben Recht, der Begriff ‘Easter Egg’ ist an der Stelle falsch. Das werde ich korrigieren, den Schwerpunkt von Fehler Nr. 3 sehe ich dennoch in der Vermeidung von Bugs. Das eine Software frei von Fehlern und Bugs ist, ist zwar wünschenswert aber sicher nicht selbstverständlich.

Viele Grüße
Koray Karaali
conject AG


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