Von Christoph Berger – 22.05.12 – Kategorien: Architektur,Events
Welchen Beitrag können Architekten leisten, wenn es darum geht, beim Thema Nachhaltigkeit auch an Baukultur zu denken? Um diese Frage soll es am 24. Mai, also schon am kommenden Donnerstag, im Deutschen Architektur Zentrum DAZ in Berlin gehen. Nach Ansicht der Veranstalter – organisiert wird die Veranstaltung von der Bundesstiftung Baukultur, unterstützt von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt und dem Bund Deutscher Architekten BDA – beschränken sich die Lösungen beim Ressourcenschutz und der Effizienz “auf eine ausufernde Dämmpraxis und das technische Hochrüsten von Gebäuden”.
Ganzheitliche Konzepte würden jedoch fehlen. Dabei könnten gerade auch Architekten einen Beitrag zu alternativen Lösungen leisten. Gemeinsam mit Sabine Djahanschah von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt und Olaf Bahner vom Bund Deutscher Architekten BDA, erörtert Michael Braum ab 19 Uhr für die Bundesstiftung Baukultur den Stand der Dinge. Moderiert wird die Debatte von der Architekturkritikerin Ira Mazzoni.
Ob die Rolle von Architektur in der Nachhaltigkeitsdebatte neu definiert werden muss, welche Architekturpositionen zum Thema Nachhaltigkeit überzeugen und wo sich die Theorie in “good practice” umsetzen lässt, diskutieren im Anschluss die Architekten Hermann Kaufmann, Hansruedi Preisig und Michael Schumacher gemeinsam mit Michael Krautzberger von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.
Anmeldungen sind hinter dem hier hinterlegten Link noch bis morgen, den 23.05., möglich. Dort gibt es auch noch weitere Informationen zum Programm.
(via baunetz.de)