Von Koray Karaali – 12.09.11 – Kategorien: Architektur
Aus der Not geboren sind in Japan, Alternativen zu fossilen Brennstoffen. Als Rohstoffarmes Land hat Japan sehr viel in die Atomkraft investiert. Nach der Atomkatastrophe in Fukushima wird allerdings auch die Atomkraft nicht mehr als alternativlos gesehen und die Wissenschaft drängt auf neue Lösungen.
Japanische Forscher der Universität Kyushu haben sich mit der Weiterentwicklung der konventionellen Windrädern beschäftigt. Dabei herausgekommen sind “Windlinsen”. Diese sind nicht größer als ihre Vorgänger, dafür sehr viel leiser und etwa dreimal so effizient.
Durch nach innen geschwungene Schaufeln fokussiert die Linse den Wind im Zentrum der Windkraftanlage. Die zusätzlichen Luftschlitze, ein Diffusor und der äußere Ring erzeugen zusätzlich einen Niederdruck hinter der Turbine.
Diese Entwicklung ist besonders interessant für Offshore-Windkraftwerke, da die Effizienz um das Dreifache gesteigert werden kann. Die Kosten für daraus gewonnen Strom liegen im übrigen weit unter denen für aus Kohle oder Kernkraft gewonnener Energie. Das englischsprachige Video zeigt die technischen Möglichkeiten auf.
“Windlinsen in Japan\” auf Youtube
Weitere lesenswerte Infos zu Offshore-Windparks findesn Sie hier…
Einen weiteren Beitrag über Windlinsen finden Sie hier…
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am 15. September 2011 um 08:48 Uhr
[...] (wieder) ein Artikel über Nachhaltigkeitsaspekte bei Immobilieninvestitionen erschienen. … Read More… Japanische Weiterentwicklung des Windrads: die Windlinse — ILM …Offene Immobilienfonds [...]
am 25. Februar 2012 um 11:42 Uhr
Interessant sicherlich aber technisch umsetzbar?
Mal über die Größe der benötigten Lager allein für das Windrad nachgedacht?
Dann das Lager für den Sockel und die zugehörige Nachführung in den Wind.
Wie will man Lager in dieser Größe herstellen?
Um absolut verschleißarm arbeiten zu können sind Ausrichtungen im µm Bereich nötig.
Ansonsten kann man die Lager jedes Jahr tauschen.
Und das Offshore?
Von dem benötigten Platz zum Aufbau des Fundamentes mal abgesehen.
Wirtschaftlich betrachtet müsste dieses Windrad ein vielfaches dessen einbringen was ein heutiges Windrad bringt um allein die Gestehungskosten dieser Konstruktion einzufahren. Mit der dreimal so hohen Effizienz ist das wohl kaum ausreichend.
am 27. Februar 2012 um 09:28 Uhr
3 mal so effizient?
Sollte da nicht die Physik in Form des “Carnot-Wirkungsgrades” einen Riegel vorschieben?
Die meissten Arten der Stromerzeugung (von Solarstrom aus der massenproduktion mal abgesehen) sind bereits so effizient, dass sich die Effizienzt nicht einfach verdoppeln oder verdreifachen lässt.
Die Bauform der Windräder lässt sich oft mit neuer Technik vergrössern um die Fläche auf wldcher Wind eingefangen wird zu vergrössern, das Windrad lässt sich höher bauen, wo mehr Wind weht usw.
Aber Effizient verdoppeln oder verdreifachen hört sich an wie “Pfefferkuchenhaus”.
am 3. April 2012 um 08:45 Uhr
An sich wirklich eine tolle Vision, bei der es aber noch näheren Informationen bedarf. Ich stimme meinen Vorrednern zu, es klingt alles sehr gut, doch wie realistisch ist das Ganze?
Beste Grüße aus Bremen sendet die Bremer Energieberatung enerpremium