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Bauhauptverband prognostiziert maximal Stagnation für 2011

Von – 11.01.11 – Kategorien: Bau

Der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie geht davon aus, dass die Umsätze 2011 im Bauhauptgewerbe bestenfalls stagnieren, möglicherweise aber sogar noch einmal um bis zu einen Prozent zurückgehen. Dies sagte Herbert Bodner, Präsident des Verbands, heute auf der Jahresauftaktpressekonferenz des Verbands in Berlin.

Zwar werde der Wohnungsbau nach den Prognosen um drei und der Wirtschaftsbau um ein Prozent zunehmen, doch die Lage am Öffentlichen Bau werde diese Zuwächse weitgehend aufzehren. Für den erwartet man ein Minus von 4,5 Prozent.

Auch insgesamt ist zu sagen, dass das deutsche Bauhauptgewerbe den Anschluss an den gesamtwirtschaftlichen Aufschwung noch nicht geschafft hat. So sind die Umsätze bereits 2010 um ein Prozent gesunken.

von links: Hauptgeschäftsführer Michael Knipper, Präsident Herbert Bodner und Pressesprecher Dr. Heiko Stiepelmann

Im letzten Jahr war es vor allem der Wirtschaftsbau, der die Bilanz belastet hat – allerdings nicht ganz so schlecht, wie noch Mitte 2010 befürchtet. Nominal sanken die Umsätze in diesem Segment um 4,5 Prozent.

Enttäuschend sei auch der Öffentliche Bau 2010 gewesen. Und das trotz der zwei vom Bund initiierten Konjunkturpakete. Trotz prognostizierter Steigerungen ging dieser Bereich um drei Prozent zurück.

Alleine der Wohnungsbau entwickelte sich positiv. Von einem niedrigen Niveau ausgehend, wird er voraussichtlich mit sechs Prozent höher ausfallen als erwartet.


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