Von Christoph Berger – 12.01.12 – Kategorien: Facility Management
Nach Ergebnissen einer Trendstudie zum Asset und Property Management ist der Markt für Property Management Dienstleistungen noch kein gefestigter Markt mit einem klaren Leistungsbild.
Für das deutliche etablierte FM ergebe sich daher die Chance, sich über kaufmännische FM-Dienstleistungen wieder näher an Eigentümern bzw. Eigentümervertretern großer Immobilienportfolien zu positionieren. Dies sagte Dr. Martin Soboll, gemeinsam mit Aydin Karaduman Leiter des GEFMA Arbeitskreises Asset Management, auf der GEFMA-Mitgliedsversammlung im November letzten Jahres.
Soboll erklärte: “Die eigentlichen Stärken des Facility Managements, die professionelle integrierte Steuerung vielfältigster Services mit hoher Performancequalität ist das, was dem Property Management derzeit noch fehlt und bei vielen FM-Anbietern als ungenutztes Potenzial schlummert.” Eine strategische Neupositionierung und eine Rückgewinnung des Vertrauens der Immobilieneigentümer könne zu einem Wiedererstarken des kaufmännischen Facility Managements als echte Alternative zu den derzeit präferierten Property Management-Modellen führen. Die hohe System- und Prozesskompetenz, die das Facility Management im technischen und infrastrukturellen Dienstleistungsbereich schon lange unter Beweis gestellt habe, müsse jetzt auf den kaufmännischen Dienstleistungsbereich übertragen werden.
Die Trendstudie wurde von der Result Real Estate Management Consultants GmbH erstellt. Untersucht wurden darin über 20 marktführende Unternehmen des Asset und Property Managements mit einem verwalteten Vermögen von mehr als 190 Milliarden Euro.
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