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ICME-Studie 2011: Positionierung international agierender FM-Dienstleister

Von – 01.04.11 – Kategorien: Facility Management

In einer weltweiten Online-Umfrage kontaktierte die Unternehmensberatung ICME Management Consultants mehrere hundert führende Facility-Management-Dienstleister in über 25 Ländern. Ziel war es, das Spannungsfeld zwischen den Erwartungen international agierender Corporates und den Lösungsansätzen der FM-Dienstleister auf den einzelnen Märkten zu analysieren.

„Wir haben festgestellt, dass selbst in verwandten Regionen und Wirtschaftsräumen die Erwartungen der Corporates von den Dienstleistern nur partiell erfüllt werden können“, fasst ICME-Partner Christoph Zimmer die Ergebnisse zusammen. „Die Studie zeigt, dass internationales Facility Management strategisch geplant und länderspezifischen Gegebenheiten Rechnung getragen werden muss. Darüber hinaus werden sich FM-Dienstleister mit veränderten Marktanforderungen, beispielsweise gestiegenem Kostendruck, zunehmender Internationalisierung und Orientierung am Lebenszyklus konfrontiert sehen.“

Aufbauend auf Ergebnissen einer Facility-Management-Umfrage von ICME unter Corporates wurde in der vorliegenden Erhebung die FM-Anbieterseite unter die Lupe genommen. Rund 20 Prozent der angeschriebenen Service-Provider aus allen Regionen der Welt beantworteten die Online-Befragung. Diese Rücklaufquote erlaubt eine differenzierte Analyse des internationalen FM-Marktes. Zusätzlich wurden zahlreiche Interviews mit ausgewählten Experten geführt.

Denke global, agiere lokal. Selbst verwandte Regionen und Wirtschaftsräume zeigten keine einheitlichen Entwicklungen. Die befragten Märkte unterliegen einer Vielzahl länderspezifischer Faktoren wie Klima, lokale Rechtssituation, Marktstandards, politische Situation, Anzahl und Größe der Service-Provider und Nutzererwartungen, die es in der Ausgestaltung des Facility Managements zu berücksichtigen gilt.

So zeigte sich in Europa ein Nord-Süd-Gefälle, was die Entwicklung der FM-Märkte betrifft: In Großbritannien, den Niederlanden und Dänemark werden weiter zunehmend globale und integrierte Lösungen erwartet, vor allem auch getrieben durch die Entwicklungen im nordamerikanischen Raum. Nordische Staaten sind also hoch entwickelt in FM-Vergabemodellen, südosteuropäische hingegen stark fragmentiert. Ausnahmen: Bulgarien und Rumänien. Beide Länder haben vom Bauboom profitiert und dadurch eine Aufwertung des FM-Marktes erfahren.

Zudem zeichnet sich der Markt in den westeuropäischen Ländern, nicht zuletzt durch Ausgründungen großer FM-Gesellschaften aus den Mutterkonzernen, durch eine Vielzahl etablierter und großer Provider aus. Diese sehen noch ausreichende Wachstumschancen im angestammten Kernmarkt. „Dass das ‘follow the customer‘-Prinzip für Service Provider weit geringer als erwartet bewertet wurde, hat uns besonders erstaunt“ sagt Gerald Schlögl, ICME-Senior Consultant.

Den gesamten Beitrag als Download gibt es hier…

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