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Studie: Kaum Interesse an intelligenten Stromzählern (SmartMetering)

Von – 31.12.10 – Kategorien: Facility Management

Die intelligenten Stromzähler haben sich trotz hoher Erwartungen nicht auf dem Markt durchsetzen können. Umfragen unter Experten der Energiewirtschaft sind starre rechtliche Rahmenbedingungen daran schuld, dass die Angebote unattraktiv sind und Versorger davor zurückschrecken in die Technik zu investieren.

Einer Marktanalyse der EnCT Forschungsgruppe zufolge liegt die Anschlussgebühr durchschnittlich bei knapp 90 Euro. Zudem muss mit einer im Schnitt 65 Euro höheren Grundgebühr im Jahr gerechnet werden. „Das ist zu teuer“, sagt Frauke Rogalla vom Verbraucherzentrale Bundesverband. Es gebe keine Tarifstruktur, mit der so viel eingespart werden könne. Eventuelle Preisunterschiede lägen bei zwei Cent/Kilowattstunde. „Aber erst ab zehn Cent wird es für den Kunden interessant, den Stromverbrauch zu verlagern“, sagt Rogalla.

Die Studie zeigt auf, welche Energieversorger die gesetzlichen Vorgaben zur Einführung variabler Tarife bereits umsetzen und in welcher Form. EnCT hat die Smart-Metering-Produkte – bestehend aus einem intelligenten Zähler, einem variablen Tarif und einem Feedback-System sowie optional einer Monatsrechnung – daraufhin untersucht, ab welchem Energieverbrauch sie sich lohnen und die Kosten bewertet. Mit Simulationsrechnungen und verschiedenen Handlungsszenarien wird die Vorteilhaftigkeit der Angebote für unterschiedliche Kundengruppen analysiert. Weiterhin wird das Marktpotential der Produkte auf Basis des Jahresenergieverbrauchs aufgezeigt. Die vorliegenden Ergebnisse bieten den Verantwortlichen aus Geschäftsführung, Marketing und Vertrieb einen praxisnahen Leitfaden für die Produktentwicklung.

Hier gehts zur Studie: www.enct.de

Hier ein Artikel von ruhrnachrichten.de

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Kommentare

Koray Karaali

am 4. Januar 2011 um 11:51 Uhr

Zum Thema Stromsparen gibt es einen sehr erfrischenden Blogbeitrag von Frau Elke Fleing die als Marketingberaterin und Businesscoach den Blog betreibt.
Zum Beitrag geht es hier: http://berufung-selbststaendig.de/2010/12/29/strompreise-jetzt-unternehm-ich-da-was/

Christoph Berger

am 6. Januar 2011 um 10:48 Uhr

Die Zeit-Redaktion verfolgt ihren Stromverbrauch nun in Echtzeit über Monitore (http://blog.zeit.de/gruenegeschaefte/2011/01/06/voller-durchblick/).
Und wie die Autorin schreibt: “Für uns ist diese dauerhafte Transparenz ein echter Ansporn.”
Das kann ich mir sehr gut vorstellen – die Sache sportlich zu betrachten und vieles für weniger Energieverbrauch zu tun.

Christoph Berger

am 25. Januar 2011 um 11:08 Uhr

Auch wenn sich das Smart Metering für den privaten Endkunden noch nicht unbedingt lohnt – auf dem e-Energy-Kongress diesen Monat in Berlin wurde von Umfragen berichtet, in denen herauskam, dass gerade mal 4 Prozent der Befragten überhaupt wissen, was unter Smart Metering verstanden wird; andere Hinderungsgründe sind zu wenig grüne Phasen und zu wenig Differenz zwischen dem jeweils höchsten und niedrigsten Angebot – für die Wirtschaft ist das Thema relevant. Heute verkünden Tengelmann Energie, KiK und Deutsche Telekom, dass sie ein Pilotprojekt zum Smart Metering starten: http://telekom.com/dtag/cms/content/dt/de/51236?archivArticleID=978306

Nicole_Mehr

am 24. Februar 2011 um 15:21 Uhr

Dass Smart Meetering auch für den privaten Bereich immer interessanter wird, hat kürzlich die E-world in Essen gezeigt.

http://blog.123energie.de/die-e-world-und-ihre-smarten-ideen/


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