Von Christoph Berger – 25.10.11 – Kategorien: Events,Immobilien,IT
Erfolgreiche Projekte brauchen gute Prozesse. Das ist wohl eine Tatsache, die heute kaum mehr jemand bestreiten dürfte. Allerdings weicht die Theorie diesbezüglich immer noch etwas von der Praxis und der Realität ab. Dies erklärte Chris Brandt, CTO beim Hersteller von Software für das Immobilien Lebenszyklus Management conject aus München, auf der vorletzten Station der in diesem Herbst stattfindenden Roadshow zum Hausprodukt pm. (Planmanagement und Projektkommunikation).
So habe man in einer selbst durchgeführten Umfrage zur Prozessqualität beispielsweise herausbekommen, dass gerade mal 45 Prozent der befragten Unternehmen aus der Immobilienbranche ihre Projektprozesse mit der Note “gut” oder “sehr gut” bewerten.
Zur Prozessimplementierung – Angaben zur Projektgröße gibt es keine, die folgende Zahl dürfte sich aber wohl eher auf kleine Projekte beziehen – nutzen noch 22 Prozent mündliche Absprachen. 31 Prozent nutzen ein System, 49 Prozent ein Projekthandbuch und 58 Prozent setzen auf das Prinzip Kontrolle. Nicht verwunderlich ist – egal ob nun nur klein -, dass die Prozessqualität bei mündlichen Absprachen leidet. Am besten schneiden Projekte mit einem dahinterstehenden System ab.
Brandt führte weiter aus, dass man nach den 90er-Jahren mit dem Dokumentenaustausch, den 2000er-Jahren mit der Projektkommunikation nun in der dritten Generationen angekommen sei, die Personen, Prozesse und Produkte miteinander verbindet: dem Bauprojekt-Management. Und das wird auf effektivste und transparenteste Art in Software abgebildet.
So lassen sich mit pm. die typischen Projektprozesse, wie der Informationsaustausch, das Planfreigabeverfahren und das Änderungsmanagement steuern – alles typische Bauprojektprozesse. Die Software kennt dabei die Details der typischen Standardabläufe. Sie dokumentiert den Schriftverkehr, die Freigabe erfolgt je Plan, gegebenenfalls mit direkt zugeordnetem Prüfexemplar.
Die in der Software automatisch erstellten Planlieferlisten können gefiltert werden: nach Attributen der Pläne, nach Attributen der Lieferung und nach ausgewählten Firmen. Auch der aktuelle Status und die Fälligkeit der einzelnen Pläne ist schnell und einfach abrufbar, die Aufgaben werden strukturiert dargestellt. So werden Aufwände reduziert und noch besser: Standardisierte Prozesse führen zu verbesserter Prozesseinhaltung und damit zu besserer Projektqualität und weniger Fehlerkosten.
Im zweiten Vortrag erläuterte Thomas Müller, geschäftsführender Gesellschafter der Metropolis Real Estate GmbH in Wien, wie er mit dem Einsatz von pm. den Prozess des Rechnungslaufs so aufsetzen und ausführen kann, dass Skontovereinbarungen genutzt und 160.000 Euro eingespart werden können. Dazu wird es in den nächsten Tagen aber einen eigenen Blogbeitrag geben.
Letzte Station der Roadshow ist Essen. Dort wird am 27. Oktober, also bereits übermorgen, haltgemacht. Kurzentschlossene Interessenten können sich noch mit dem Registrierungscode BLOG hier anmelden: www.conject.com/roadshow.
Bildnachweis: Hotel Adlon Kempinski Berlin