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Frankfurter Europaviertel West mit DGNB-Zertifikat Gold ausgezeichnet

Von – 03.02.12 – Kategorien: Immobilien,Nachhaltigkeit

Das Europaviertel in Frankfurt am Main bzw. die aurelis Real Estate GmbH & Co. KG aus Eschborn hat von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) das Zertifikat Gold für nachhaltige Stadtquartiere erhalten.

Das Europaviertel West ist eines von derzeit 13 europäischen Stadtvierteln, die an der DGNB Zertifizierung für nachhaltige Quartiere teilnehmen. Auf einer Fläche von rund 670.000 Quadratmetern entsteht ein neuer Frankfurter Stadtteil. Nach der kompletten Fertigstellung sollen dort etwa 13.000 Menschen wohnen, einkaufen, lernen, arbeiten und sich erholen können.

Man habe bewusst auf Quartiersebene die entsprechenden Weichen in Richtung Nachhaltigkeit gestellt und so für die Investoren und die nachfolgende Zertifizierung auf Gebäudeebene beste Voraussetzungen geschaffen, heißt es von Seiten aurelis. Das Europaviertel West basiere auf einem stimmigen Gesamtkonzept, das sehr gut zur Stadt Frankfurt passe, die sich auf dem Weg hin zu einer  Green City gemacht habe.

Ca. dreiviertel des Baulandes im Europaviertel West sind schon verkauft. Derzeit steht das Teilquartier „Boulevard Mitte“ im Fokus der Vermarktungsaktivitäten. Von den insgesamt ca. 62.000 Quadratmetern Nettobauland konnten bereits über 12.000 veräußert werden. Das Gelände ist das Kernstück der zentralen Europa-Allee und erstreckt sich vom Europagarten in Richtung City. Schwerpunktmäßig sind hier gewerbliche Nutzungen z. B. aus den Bereichen Büro, Dienstleistung, Einzelhandel oder Hotel vorgesehen, darüber  hinaus entsteht auch neuer Wohnraum.

Im Rahmen der DGNB Zertifizierung von neuen Stadtquartieren werden fünf Themenfelder untersucht: So wird der ökologischen Qualität genauso hohes Gewicht beigemessen wie der ökonomischen, der soziokulturellen und funktionalen sowie der technischen Qualität. Zudem wird – etwas niedriger bemessen – die Prozessqualität bewertet.

Hinter diesen Begriffen verbergen sich Aspekte wie Gewässer- und Bodenschutz, Auswirkungen auf das Stadtteilklima, Wertstabilität und Flächeneffizienz, Lärm- und Schallschutz, Identitätsstiftung, Nutzungsflexibilität, Regenwassermanagement, Energietechnik und effiziente Abfallwirtschaft sowie Verkehr und Mobilität.

Letzterem wird im Europaviertel West beispielsweise mit einem großstädtischen Boulevard als Hauptverbindungsachse zur Innenstadt sowie einer guten Anbindung an das ÖPNV-Netz Rechnung getragen. Ein weiterer städtebaulicher Schwerpunkt liegt auf der Gestaltung der Grün- und Freiräume sowie deren Aufenthaltsqualität. Durch den neuen, zentral gelegenen Europapark mit annähernd 60.000 Quadratmetern Fläche wird viel Grün in die Stadt gebracht.

Hier ein Bild des Erschließungplans:


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