Von Christoph Berger – 09.12.11 – Kategorien: Nachhaltigkeit
Das ist ganz nach unserem Geschmack, was das Emissionshaus Wölbern Invest KG aus Hamburg vorschlägt. Deren Generalbevollmächtigter Thomas Kühl fordert: “Jetzt ist die Zeit, sich vom Green Building zum Green Planning weiter zu entwickeln.”
Kühl macht diese Aussage an den neuen Möglichkeiten, die sich durch die Neunutzung ehemaliger Gewerbegebiete wie Hafenanlagen, Bahn- oder Werksgeländen, die oft in den Herzen der Städte liegen und weite Flächen für Neubauten bieten, fest. Dies eröffne Möglichkeiten für eine großzügigere Neuplanung im städtischen Raum, die es so lange nicht gab.
Als Beispiele für Green Planning nennt Kühl die Marseiller Euroméditeranée, Cœur de Seine in Paris, die Waterfront in Amsterdam, die HafenCity Hamburg oder das Plusenergiequartier Oberursel. Er sagt weiter: “Hier wird es gerade spannend, denn moderne Stadtbürger wollen mehr als gesichtslose Büroviertel und eintönige Schlafstädte mitten auf der grünen Wiese. Sie suchen Stadtviertel zum Leben und Arbeiten mit einer gesunden Mischung aus Wohnen, Handel, Gastronomie und Kultur, die ja den Flair eines Zentrums ausmacht.”