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Hackschnitzelheizung senkt Heizkosten um fast 70 Prozent in Winzerei

Von – 25.11.11 – Kategorien: Nachhaltigkeit

Die Kosten für die Wärmebereitstellung eines Betriebes werden oft als gegeben hingenommen, bei genauerer Betrachtung ergibt sich jedoch ein enormes Einsparpotential. Das österreichische Weingut Tement und der hauseigene Gasthof die Magnothek am Zieregg haben nun ihre Heizanlage von Öl auf Holz umgestellt. So werden mehr als 30.000 Euro an Heizkosten eingespart.

Das südsteirische Weingut Tement hat in den letzten drei Jahrzehnten eine unglaubliche Erfolgsgeschichte geschrieben. Familie Tement hat den Betrieb kontinuierlich erweitert und stets Weine höchster Qualität erzeugt, die auch international hohes Ansehen genießen. Auch im Bereich der Energieversorgung setzen Manfred und die beiden Söhne Armin & Stefan auf Qualität und Nachhaltigkeit.

Heizkosten senken heißt Betriebsergebnis verbessern

  • 50.000 Liter Heizöl 47.000€
  • 720m³ Hackschnitzel 15.840€
  • Einsparung 2011 31.160€
  • Einsparung in 7 Jahren 218.000€

„Heizkosten senken und Umwelt schützen“ lautet das Motto der bekannten Winzerfamilie. „Mit der neuen Gilles HPKI-K 300 Hackschnitzelheizung hat man sich für den Umstieg von Öl auf den kostengünstigen Brennstoff Biomasse entschieden. „Bereits heute werden wir mit der neuen Heizanlage unsere Heizkosten um mehr als 30.000 Euro reduzieren. Wir rechnen damit, dass die Einsparung in den kommenden 15 Jahren aufgrund der steigenden Ölpreise mehr als 500.000 Euro betragen wird“, freut sich der bekannte Winzer, der nun mit Hackgut aus der Region anstatt mit Öl heizt.

„Sehr zufrieden ist er mit seiner neuen Hackschnitzelheizung“, erzählt er auch gerne seinen zahlreichen Ab Hof Kundschaften, die ebenfalls begeistert sind, dass auch hier auf Klimaschutz gesetzt wird. Mit 300 kW versorgt die Heizanlage seit dem Frühjahr das Weingut und das neu errichtete Wirtshaus sowie die Magnothek am Zieregg.

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Kommentare

Kurt Neuhauser

am 26. November 2011 um 14:18 Uhr

Ich gebe Ihnen recht, dass man mit Hachschnitzeln für weniger Geld mehr Wärme liefern kann – soweit so gut. In größeren Mietshäusern ist dieser Gewinn an Wärmeleistung aber leider nicht direkt in Betriebskosten umzusetzen, weil viele Bewohner nach der technischen Verbesserung plötzlich entsprechend mehr Wärme konsumieren. Warum man nach einer technischen Verbesserung wie der Installierung einer Hackschnitzelheizung oder auch dem Anschluss an ein Fenwärmenetz plötzlich im T-Shirt im Wohnzimmer sitzen muss ist eine ungeklärte Frage. Aber vielleicht müssten Hand in Hand mit technischen Verbesserungen auch Maßnahmen zur Meinungsbildung und Aufklärung durchgeführt werden ….

Grünspar

am 28. November 2011 um 12:56 Uhr

Aufklärung ist ja genau der Punkt, an dem es bei dem ganzen Themengebiet mal wieder mächtig hakt. Die Politik ist einfach zu abhängig von alten Wirtschaftsmächten. Der Lobbyismus greift um sich un stellt sich wieder in den Weg von Fortschritt und Einsicht. Der Verbraucher ist einfach geprägt von solchen einstudierten Verhaltensweisen.


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