Von Christoph Berger – 12.12.11 – Kategorien: Nachhaltigkeit
In der Onlineausgabe der Immobilien Zeitung erschien am 8. Dezember ein sehr interessanter Artikel unter der Überschrift “Zertifizierungserfolg vertraglich vereinbaren“.
Autor Lars Wiederhold stellt in ihm dar, dass es bei Zertifizierungen auch um viel Geld geht. Er schreibt u.a.: “Rein aus ökologischem Bewusstsein wird aber wohl kaum jemand ein Green Building errichten.” Verträge, die die Zertifizierung garantieren, seien daher für die unterschiedlichsten Akteure sinnvoll.
Für den Bau von Gewerbeimmobilien hat er damit sicherlich recht – im privaten Wohnungsbau sieht es vielleicht etwas aus, da entscheidet vielleicht auch hin und wieder mal das ökologische Bewusstsein bzw. Gewissen. Dies ist allerdings nur eine Mutmaßung, die ich momentan nicht belegen kann.
Sehr schön ist in dem Text aber auch wieder einmal zu entnehmen, wie wichtig eine frühzeitige Zusammenarbeit ist, wie relevant Absprachen, die bis hin zu vertraglichen Vereinbarungen reichen, der einzelnen Akteure sind. Investoren, Projektentwickler, Mieter, Architekten sowie Werkstofflieferanten sollten – um gemeinsam das angestrebte Ziel zu erreichen und um spätere Auseinandersetzungen zu vermeiden, von Beginn an ihre Ziele und Möglichkeiten definieren und fixieren. Daraus entsteht Zufriedenheit für alle Beteiligten gepaart mit Transparenz. Und vielleicht kann so ja sogar von einer Wertschöpfungspartnerschaft gesprochen werden.
Die Wolke/das Bild wurde erstellt mit Wordl.