Von Christoph Berger – 19.05.11 – Kategorien: Nachhaltigkeit
Zertifikate steigern den ökologischen und ökonomischen Wert von Neubauten und Bestandsimmobilien – in einem Begriff ausgedrückt: Green Value.
Da Immobilien mit etwa 50 Prozent am Gesamtenergieverbrauch die wahren Energiefresser sind, sollten sie in der Prioritätenlisten auch ganz oben stehen.
Eine ernsthafte Zertifizierung kann entscheidend zu einer Reduzierung des Energieverbrauchs beitragen, wie die conject AG in einem Whitepaper zum Thema erläutert. Denn
Der Trend zu nachhaltigen Immobilien ist angekommen. Doch: Nach einer Studie von ICME kennen nur 28 Prozent der befragten Geschäftsführer von Immobilienfonds-Anbietern sowie von Immobilien-Aktiengesellschaften den Investitionsbedarf, wie ein bestehendes Immobilienportfolio über ein methodisches Nachhaltigkeits-Upgrade eine “grüne” Zertifizierung erhalten kann.
Dabei ist der Weg zu einer Zertifizierung prinzipiell immer derselbe. Die dazu 14 nötigen Schritte können bei der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen (DGNB) nachgelesen werden. Die Gesellschaft bietet für Planungs- und Bauphase außerdem ein Vorzertifikat an. In der ist es unabdingbar, Fachplaner der Gewerke und alle anderen Beteiligten zusammenzubringen. Es ist das Zusammenspiel aller Beteiligten, das schließlich zu einer integralen Planung und Synergiepotenzialen führt. Und es ist die hohe Qualität der Dokumentation.
Drees und Sommer nennt in ihrer Studie “Green Building” die HOAI Phase 2 des Vorentwurfs als guten Startzeitpunkt für eine Zertifizierung; idealerweise aber noch früher während der Wettbewerbsphase.
Cloud Software kann den Prozess der Dokumentation erfolgreich begleiten: Sie steht über das Internet allen Beteiligten zur Verfügung – ohne aufwendige Dokumentationen und Schulungen.
Wer mehr zu dem Thema wissen möchte, ist herzlich zum Expertenfrühstück “Einsparpotenziale nutzen und Zielvorgaben sicher erreichen” am 31.05.2011 bei ARCADIS in Frankfurt eingeladen.
Bildnachweis:Rainer Sturm/pixelio.de